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Hagebau report 2015

Ein zentrales Ergebnis der aktuellen Studie zur Entwicklung des Bauhandwerks lautet: Die Etablierung von Handwerkern ohne Werkstatt, sogenannten „mobilen Generalisten“, hat weitreichenden Konsequenzen für den Fachhandel.

Beim neuen Trend „Do-it-for-me“ führen werkstattlose, mobile Generalisten Handwerksarbeiten für Endkunden durch – ein enormes Potenzial auch für den Fachhandel. 

09.10.2015: Im Wettbewerb mit traditionellen Handwerksbetrieben haben sich werkstattlose „mobile Generalisten“ in Deutschland fest etabliert – und dies mit wachsender Tendenz. Laut der repräsentativen Studie „hagebau report 2015“ ist die Zahl „mobiler Generalisten“ im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen, von 70.000 Betrieben in 2005 auf 120.000 in 2014. Ein Ende dieses „Do-it-for-me“-genannten Trends ist nicht abzusehen.

„Die Entwicklungen stellen das Bauhandwerk in Deutschland vor große Herausforderungen und haben Auswirkungen auf den Fachhandel“, so Hartmut Goldboom, Geschäftsführer hagebau Fachhandel. Werkstattlose Handwerker führten zu einem nachhaltigen Wandel des Handwerks. Die optimale Kostenstruktur ohne Verwaltungskosten oder Abschreibungen ermögliche ein enormes Wachstum. Zudem seien die Leistungen mobiler Generalisten für Renovierungen bei privaten Endkunden stark gefragt, deutlich häufiger als von traditionellen Handwerksbetrieben.

„Do-it-for-me“ ist ein neuer Mega-Trend bei privaten Endkunden. „Wir rechnen mit einem Einkaufsvolumen von 7,9 Milliarden Euro im Jahr 2020“, so Goldboom. Vom Wachstum dieser Zielgruppe erhoffe man sich deutliche Umsatzsteigerungen. Es sei daher lohnenswert, diese Kunden in einer sehr frühen Phase zu identifizieren und zu unterstützen.

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